Die OXITHERMIE ist eine risikoarmes und dabei hoch entwickeltes Therapieverfahren, dessen Wirksamkeit aus der Kombination von Infrarot-A-Ganzkörperüberwärmung (Hyperthermie) und Sauerstoffinhalation nach dem von Ardenne Konzept der Sauerstoffmehrschritt-Therapie (SMT) resultiert.


Bei dem IRATHERM-Verfahren, dass in unserer Praxis durchgeführt wird, wird zur Erwärmung des Patienten Wärmestrahlung verwendet, die der Wärmestrahlung der Sonne nach Filterung in der wasserdampfhaltigen Athmosphäre entspricht. Diese, durch Filterung mit Wasser gewonnene Wärmestrahlung (Infrarot-A-Strahlung), kann besonders tief in menschliches Gewebe eindringen. Zunächst wird die Temperatur in der Körperperipherie (äußere Körperschale) der Körperkerntemperatur angeglichen. Bei weiterer Therapieerhöhung steigt die Durchblutung im gesamten Organismus und es kommt zur gewünschten Erhöhung der Kerntemperatur. Da die Absorption der Wärmestrahlung im wesentlichen in einer tiefer gelegenen gut durchbluteten Hautschicht (Corium) erfolgt und der Blutkreislauf für eine schnelle Verteilung der Wärme sorgt, wird die Oberhaut (Epidermis) bei diesem Verfahren wenig belastet. Neben der thermoregulatorischen Wirkung verbessert die körperweite Durchblutungserhöhung den Transport von Sauerstoff und Stoffwechselausgangsprodukten bzw. den Abtransport von Stoffwechselendprodukten. Stoffwechselvorgänge und Ausscheidungsfunktionen werden mit zunehmender Gewebstemperatur beschleunigt. Die gleichzeitige Inhalation von konzentriertem Sauerstoff während der Infrarot-A-Einwirkung ist die zweite wesentliche Säule des OXITHERMIE Prozesses. Sie erfolgt nach dem bekannten Mehrschritttherapiekonzept von Ardenne. Grundlage dieser Kombination ist die Erkenntnis, dass Sauerstoff in der Medizin eine unumschritten große Bedeutung und Wirksamkeit für die Körperzellen hat.

Wie wirkt und hilft die OXITHERMIE?

Ziel der OXITHERMIE ist es, schmerzfrei und ohne operative Eingriffe körpereigene Reparatur - und Regenerationsprozesse zu aktivieren. Die besondere Qualität der OXITHERMIE besteht darin, dass sie den Zugang zum regenerativen Potenzial des Patienten eröffnet, also zu seinen eigenen Heilkräften. Sie kann mit dieser Eigenschaft in vielen Fällen zu einer neuen positiven Lebensperspektive verhelfen:

  • Zunächst wird die Temperatur in der äußeren Körperschale der Körperkerntemperatur angeglichen. Durch weitere Temperaturerhöhungen steigt die Durchblutung im gesamten Organismus und es kommt zur erwünschten Erhöhung der Kerntemperatur
  • neben den thermoregulatorischen Wirkungen verbessert die Körperweite Durchblutungs- erhöhung den Transport von Sauerstoff in das Gewebe sowie den Abtransport von Stoffwechselausgang- bzw. Stoffwechselendprodukten aus dem Gewebe. Die Stoff- wechselvorgänge und die Ausscheidungsfunktion werden mit zunehmender Gewebstemperatur beschleunigt.
  • der schnelle Abtransport schmerzverursachender Stoffe wie z.B. Histamin wirkt schmerz- dämpfend.
  • körpereigene Hormonausschüttungen, z.B. Cortisol, erfolgen ähnlich den Reaktionen des natürlichen Fiebers mit heilender Wirkung im gesamten Organismus
  • der Muskeltonus wird verringert, die Reizleitung der Nervenzellen beschleunigt und der Verlauf rheumatischer Erkrankungen durch die Wirkung auf das Immunsystem positiv beeinflußt.
  • Die Abwehrsituation wird durch die Stimulierung der Immunreaktionen verbessert, damit werden natürliche Heilprozesse gefördert.


Wie erleben Sie die OXITHERMIE?

Der Patient liegt während der Therapie unbekleidet in Rückenlage auf einem gespannten Netz. Er ist mit einem Tuch und mit einer Reflexionsfolie zugedeckt. Dabei ruht der Kopf auf einem gerollten Frottiertuch außerhalb der Abdeckung. Die Wärmestrahlung wird von unten durch das Netz appliziert, so dass die Augen des Patienten nicht durch die Wärmestrahlung belastet werden. Evtl. vorhandene starke Krampfaderbildungen der Beine werden durch Applikation von Frottetüchern ausgeschaltet. Der Patient kann sich unter der Reflexionsfolie frei bewegen und erfährt durch die offene Bauart der Hyperthermieanlage keine Klaustrophobie. Während der gesamten Therapiezeit inhaliert der Patient über eine angelegte Sauerstoffmaske durch Mund und Nase 92%igen Sauerstoff. Die Anwendungszeit beträgt im Normalfall pro Sitzung ca. 45 Minuten, bei ausgewählten Indikationen entsprechend länger bis zu 60 Minuten zuzüglich einer Nachruhephase von 20-30 Minuten. Ein im Hinblick auf die Wirksamkeit empfohlener Behandlungskomplex umfaßt gründsätzlich 5 Einzelbehandlungen im Abstand von 2-3 Sitzungen wöchentlich.

Bei welchen Erkrankungen kann die OXITHERMIE angewendet werden?

Die OXITHERMIE erschließt nun auch für die ambulante Therapie Indikationsbereiche, die bisher vorwiegend den stationär- rehabilitativen Bereichen vorbehalten waren. Dies gilt insbesondere auch für folgende Schmerzerkrankungen verschiedener Art und Genese:

  • Verspannungen der Muskulatur, insbesondere tieferliegender Muskeln der Lumbalregion (chronische Rückenschmerzen)
  • therapieresistente Neuralgien
  • Fibromyalgiesyndrom
  • systemisches Sklerodermie (Bindegewebsverhärtungen)
  • rheumatische Erkrankungen (degenerativ und akut entzündlich)
  • Morbus Bechterew
  • subakute, ggf. maskierte chronische Entzündungen,
  • arterielle Hypertonie (Bluthochdruck)
  • Asthma bronchiale
  • Neurodermitis und andere allergische Erkrankungen
  • Schmerz - und Immuntherapie in der Krebsbehandlung
  • Homogenisierung und Wirkungssteigerung der Chemotherapie


Wann sollte die OXITHERMIE nicht angewendet werden?

Bei folgenden Erkrankungen sollte die OXITHERMIE nicht angewendet werden:

  • Herzinsuffizienz (Hyperthermie ggf. möglich nach Beurteilung der mechanischen Leistungsfähigkeit und bei Überwachung des Pulses)
  • Herzrhythmusstörungen
  • akute thermische Hautschäden (z.B. Sonnenbrand)
  • akute schwere Entzündungen
  • akute Infektion
  • fehlende Thermosensibilität und Kooperation des Patienten
  • Schwangerschaft


OXITHERMIE und ihre Kosten

Die OXITHERMIE ist bisher eine privatärztliche Therapieleistung, Patienten der gesetzlichen Krankenkassen müssen die Kosten selber übernehmen.

KOSTENVORANSCHLAG

Ganzkörperüberwärmung mit Infrarot - A - Licht (Dauer ca. 45 Minuten) auf 38°C bis 39,5°C
mit Inhalation von konzentriertem (92%igem) Sauerstoff.

1 x GOÄ Ziffer 5853a x 0,58 facher Satz 67,60 EUR

5 x GOÄ Ziffer 5853a x 0,58 facher Satz 338,00 EUR

Insgesamt 5 Behandlungen 2-3x/Woche werden empfohlen. Selbstverständlich können Sie auch zunächst 1 Behandlung ausprobieren. 1-2 Auffrischungsbehandlungen alle 3-4 Monate erhalten nachhaltig die positive Sauerstoffwirkung.

Bitte 1 Badetuch und 1 Handtuch zur Behandlung mitbringen

Welche Vorzüge bietet Ihnen die OXITHERMIE?

Sie kommen in den Genuß eines gut verträglichen und risikoarmen Therapieverfahrens mit einem großen Wirkspektrum:

  • Gewichtsverlust
    Auch wenn die positiven Effekte auf den Organismus und die Psyche von herausragender Bedeutung sind, ist dem Thema "Gewichtsverlust" bei der Tiefenwärme-Therapie sicherlich Priorität einzuräumen.
  • Fettpolster
    Tiefenwärme bewirkt den gezielten Abbau von Fettpolstern und unnötigen Pfunden an den individuellen Problemstellen des weiblichen bzw. männlichen Körpers. Beispielsweise kann eine Umfangsreduktion von bis zu 8 cm im Bereich der Hüften durch die Anwendung von Tiefenwärme herbeigeführt werden.
  • Problemzonen
    Unschöne Fettpolster und überflüssige Pfunde an individuellen Problemstellen wie Oberschenkel, Po, Taille, Hüften, Oberarme und Nacken werden durch die Tiefenwärme Therapie gezielt abgetragen. In dem die Tiefenwärme bis zu 4 cm in das Unterhautbindegewebe eindringt und den Stoffwechsel aktiviert, werden die Fettzellen beschleunigt abgebaut.
  • Haut
    Durch die Tiefenwärme-Therapie wird eine Verbesserung der Hautstruktur, eine Straffung des Gewebes, der Abbau von Hautunreinheiten und damit eine Verjüngerung der Haut herbeigeführt.
  • Orangenhaut/Cellulitis
    Bedingt durch unsere Ernährung und Lebensweise, d.h. den Genuss von extrem hormonhaltigen Fleisch sowie Bewegungsmangel, kommt es bei vielen Frauen und Männern in zunehmenden Maße zu Problemen mit dem Bindegewebe, deren äußeres Anzeichen die Orangenhaut oder Cellulitis ist. Die Tiefenwärme-Therapie ist in besonderen Maße dazu geeignet, diesen Beschwerden entgegenzuwirken.
  • Rheumatische Beschwerden
    Schmerzlinderung bis hin zur Schmerzfreiheit bei rheumatischen Beschwerden wird durch die Tiefenwärme bewirkt.
  • Muskelverspannungen
    Die Behandlung mit Tiefenwärme löst schmerzhafte Muskelverspannungen und Muskel- verhärtungen im Nacken, Schulter- und Rückenbereich.
  • Durchblutung
    Die positive Wirkung der Tiefenwärme auf die Durchblutung ist allein schon optisch feststellbar. So lassen sich neben weißen, schlecht durchbluteten Hautflächen auf den mit Tiefenwärme behandelten Körperbereichen rote, gut durchblutete Stellen erkennen.
    Nach einigen Anwendungen bilden sich die schlechter durchbluteten Stellen zurück und verschwinden schließlich ganz.
  • Stoffwechsel
    Die Kerntemperaturerhöhung bewirkt eine Steigerung der Stoffwechselaktivität um das Zwei- bis Dreifache sowie einen beschleunigten Fett- und Eiweißabbau.
  • Nervosität
    Die entspannende Wirkung der Tiefenwärme hat zur Folge, dass das allgemeine Wohlbefinden gesteigert, nervöse Beschwerden gemindert und der Schlaf gefördert werden.
  • Verdauung
    Als positiver Nebeneffekt der Tiefenwärme-Therapie kann in der Regel schon unmittelbar nach einer Anwendung eine verdauungsfördernde Wirkung wahrgenommen werden. Diese harntreibenden und abführenden Effekte sind meist auch bei Personen zu beobachten, die unter Verstopfung zu leiden haben und regelmäßig Abführmittel einnehmen. Darüber hinaus ist bei der Anwendung von Tiefenwärme eine Steigerung des allgemeinen körperlichen Wohlbefindens feststellbar.
  • Widerstandskraft
    Tiefenwärme bewirkt eine Stärkung der körpereigenen Anwehrkräfte und des Immunsystems, was eine geringere Anfälligkeit für eine Vielzahl gesundheitlicher Beschwerden zur Folge hat. Weiterhin ist ein vermehrter Abbau von Schlackestoffen und eine Steigerung der Vitalität zu beobachten.


Die 7 Gründe warum wir die OXITHERMIE empfehlen

Die OXITHERMIE stellt eine zuverlässige und risikoarme Therapieleistung auf hohem Entwicklungsniveau dar.

Diese Therapie ist zeitlos gültig, weil sie auf Prinzipien der Natur gründet.

Das ist die beste Voraussetzung, um Ihnen, dem Patienten, ein überzeugendes Optimum in Behandlung und medizinischer Versorgung zu bieten.

Die OXITHERMIE gründet auf langjähriger Erfahrung mit der Ganzkörper-Hyperthermie, die als biophysikalische Therapie anerkannt und empfohlen ist.

Die OXITHERMIE bietet ein ungewöhnlich, d.h. überdurchschnittlich großes Therapiespektrum mit nur wenigen Kontraindikationen.

Die OXITHERMIE ist bestens geeignet zur Monotherapie wie auch als begleitende bzw. unterstützende Therapiemaßnahme.

Die OXITHERMIE ist wirksam bei leichteren Beschwerden und Erkrankungen im Anfangsstadium wie ebenso geeignet für die Behandlung fortgeschrittener schwerer Krankheitsbilder.